Hochwertiges LederHochwertiges Leder
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Corf – eine Marke für Ledertaschen und Accessoires – entstanden aus einer langen Tradition in Leder

Die Familientradition beginnt mit Jacob Offermann, der in ­einer notariellen Urkunde schon 1838 als Gerber erwähnt wird und 1842 in Bensberg eine handwerklich betriebene Gerberei gründete.

Wandfries
Friedrich Offermann mit zwei Meistern
Ausschnitte aus einem Fries von Barthel Gilles am Gebäude der Gerberei

Sein Sohn Friedrich entwickelte mit seinen Söhnen (Jacob und Friedrich jun.) die Gerberei Anfang des 20. Jahrhunderts zu einem leistungsfähigen Industriebetrieb, der Friedrich Offermann oHG.

1922 begann ein weiterer Sohn – Mathias – in einer kleinen Werkstatt in Köln mit der Herstellung von Lederwaren, die er auch in einem angrenzenden Lokal verkaufte.

Der erste Katalog von 1926 zeigte schon damals eine große Kollektion von Taschen, Koffern und Kleinlederwaren.

Ein großer Vorteil war, Leder aus der eigenen Gerberei ver­arbeiten zu können. Daher konnten alle Artikel "zu konkurrenzlos" niedrigen Preisen geliefert werden.

Katalog 1926
Kupeekoffer

Auch damals wurden die Maße der Koffer schon den Transportverhältnissen angepasst. Wie heute die Abmessungen des Bordgepäcks von den Fluggesellschaften festgelegt werden, damit die Taschen oder Koffer in das "Overhead compartment" der Kabinen passen, wurden damals die Maße der Gepäck­ablagen in den Zugabteilen berücksichtigt und "Kupeekoffer" angefertigt.

Maulbügeltaschen

Da es noch keine Reißverschlüsse in guter Qualität gab, wurden die Reisetaschen mit Verschlussbügeln – sogenannten Maulbügeln – hergestellt, die mit ihrer breiten Öffnung einen leichten Zugang zum Inhalt ermöglichten.

Um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, wurde die Fertigung der Ledertaschen der Firma ­Mathias Offermann 1930 in eine neue neben der Gerberei gebaute Halle verlagert. Hier war es nun möglich, auch größere Serien von Taschen und Koffern rationell zu fertigen.

Gerberei 1930
Gerberei und Lederwarenabteilung um 1930
Taschenproduktion 1930

Die Produktion wurde als Abteilung Lederwaren der Friedrich Offermann oHG weiter geführt und die Belegschaft schnell auf über 200 Mitarbeiter vergrößert. Besonderer Wert wurde auf die Ausbildung gelegt, daher wurden ständig fünf bis sechs Lehrlinge zu Facharbeitern ausgebildet. Hubert ­Offermann, der jüngste der Brüder, übernahm die kauf­männische Leitung.

Das Einzelhandelsgeschäft in Köln übernahm ein ­anderer Bruder – Wilhelm Offermann – der es später an einen der wichtigsten Einzelhandelsstandorte für Lederwaren in Deutschland, die Hohe Straße in Köln, verlegte.

Mathias Offermann war nicht nur ein hervorragender Sattler, sondern er verstand es auch die Kollektion den sich rasch ändernden Bedürfnissen des Marktes anzupassen. So wurden seine ­Ledertaschen in den dreißiger Jahren in vielen führenden Einzelhandelsgeschäften und Kauf­häusern verkauft, z.B. dem KaDeWe in Berlin.

Wie schon bei ihrer Gründung war auch nach dem 2. Weltkrieg wieder der Anschluss an eine Gerberei und die damit verbundene Beschaffungsmöglichkeit von Leder ein wesentlicher Grund für die schnelle Weiterentwicklung. Schon 1948 wurde eine Kollektion von Koffern und Ledertaschen in New York ausgestellt.

Hubert Offermann in New York
Hubert Offermann, New York 1948

Zwischen 1950 und 1970 wurde Reisegepäck ein Schwerpunkt der Kollektion. Der von Mathias Offermann entwickelte Anzugkoffer wurde zu einem Verkaufsschlager, und zeitweise wurden mehr als 40 000 Lederkoffer im Jahr hergestellt.

In den letzen Jahren wird die Distribution in Deutschland bestimmt durch die Auseinandersetzung zwischen dem Fachhandel, den Kaufhäusern und dem Internethandel. Der Erfolg des Fachhandels wurde in zunehmendem Maße abhängig von einer guten Lage im Zentrum der Städte. Diese Positionen waren nur zu ständig steigenden Preisen zu mieten. Dies war die Chance der Internet­anbieter, die in ihrer Kalkulation auf eine Berücksichtigung der Kosten des stationären Fach­handels verzichten können.

2016 entschloss sich daher Hubert Friedrich Offermann mit der 1998 gegründeten Offermann Handelsgesellschaft eine neue Marke anzumelden, die nur über den eigenen Webshop, das Geschäft in Düsseldorf und den der Produktion angegliederten Manufakturshop vertrieben wird.

Eine neue Wortmarke wurde angemeldet – CORF – die die ersten Buchstaben des lateinischen Wortes für Leder – corium – und das "F" als eine Referenz an die Gründer der Firma enthält. Das Bildzeichen zeigt zwei Scherdegen, wie sie in den Anfängen der Gerberei noch zum Säubern der Häute verwendet wurden.

Corflogo

Schwerpunkte der Kollektion sind Businesstaschen, Damentaschen und Accessoires. Das Geschäft in Düsseldorf dient als Markenbotschafter und erlaubt wie auch der Manufakturshop in Bensberg, die Ware vor Ort begutachten oder auch einen schnellen Service in Anspruch nehmen zu können.

Store Düsseldorf
Flagshipstore Düsseldorf
Shop Bensberg
Manufakturshop Bensberg

Die Verwendung hochwertiger Leder, eine perfekte Verarbeitung und ein klassisches Design sind Kennzeichen der Taschen der CORF-Kollektion. Zielgruppen sind Geschäftsleute, die hohe ­Ansprüche an die Funktionalität und Qualität ihrer Businesstaschen stellen, und Damen, die neben einer klassisch-chicen Optik eine Tasche suchen, die sie auch in einer zweiten Saison noch gerne tragen. Geldbörsen und Kartentaschen ergänzen das Sortiment.