Magnetschlösser werden gerne für Schultertaschen, Dokumententaschen oder Etuis eingesetzt. Das Oberteil hat einen kleinen Stift, der beim Schließen in eine Vertiefung des Unterteils greift und so gewährleistet, dass der Überschlag einer Tasche auch in der gewünschten Position – z.B. mittig auf dem Unterteil – sitzt. Magnetschlösser lassen sich sehr einfach öffnen und schließen. Die begrenzte Schließkraft erlaubt aber nicht, sie bei höheren Belastungen einzusetzen.

Bei Taschen mit einem Überschlag lassen sie sich nicht verwenden, wenn diese an einem auf dem Überschlag angebrachten Griff getragen werden.

Magnetschlösser werden bei Taschen in der Regel mit Klammern eingearbeitet. Sofern sie im Futter angebracht werden, muss dieses mit einem Plättchen aus Leder oder einem anderen Material verstärkt werden. Magnetschlösser werden in vielen Farben angeboten, damit sie optisch auch dem übrigen Beschlag der Ledertasche angepasst werden können. Soll die Klappe wie bei Messengerbags nur geschlossen gehalten werden, genügen auch unter dem Futter eingenähte flache Magneteinlagen, um ein einfaches Schließen zu ermöglichen. Diese flachen Magneteinlagen erlauben auch ein Schließen, wenn die Magnete nicht exakt übereinander liegen.

Bei Etuis werden Magnete gerne für das Schließen von Klappen oder kleinen Riemen benutzt. Bei anderen Kleinlederwaren wie z.B. Geldbörsen können Magnetverschlüsse nicht eingesetzt werden, da sie die Funktion von Kreditkarten beeinträchtigen.

Geöffnete Schultertasche mit Ober- und Unterteil eines Magnetschlosses.
Innenansicht einer Damentasche mit Magnetverschluss